Mitteilung

Stadtwerkekunden tragen zur Energiewende bei

Das Bewusstsein der Bevölkerung für Energieeffizenz, Klimaschutz und klimaneutrale Strom- und Gasprodukte steigt weiter. Dies gilt auch für das Interesse für das Stromprodukt energreen.

Stadtwerkekunden tragen zur Energiewende beiIm Jahr 2010 verkauften die 67 Stadtwerke, die energreen im Portfolio führen, insgesamt rund 32,35 Mio. Kilowattstunden Strom. Dazu gehören auch die Stadtwerke Ratingen. Auf die Stromlieferung wird je Kilowattstunde Strom ein Aufschlag erhoben. Dieser wird zur regionalen Investition inerneuerbare Energien genutzt.
Inzwischen haben die energreen-Anbieter mit Unterstützung ihrer Kunden über 565 Neuanlagen  zur regenerativen Stromgewinnung anteilig finanziert. Bei den entstandenen Neuanlagen handelt es sich meist um Photovoltaikanlagen. Daneben wurden aber auch Windkraft-, Wasserkraft- und Biomasse-anlagen errichtet. Energreen ist ein Ökostromprodukt nach dem Fondsmodell und mit dem von Ver-braucherorganisationen für Ökostrom empfohlenen Grüner Strom Label ausgezeichnet.

In Ratingen leisteten im Jahr 2010 296 Stadtwerkekunden durch den Bezug von energreen ihren Beitrag zur Energiewende. Mit einem Absatz von gut 1,6 Millionen Kilowattstunden nimmt Ratingen damit eine Spitzenposition in Deutschland ein. In Ratingen konnte, nach Errichtung der Photovoltaik-anlage auf der Friedrich-Ebert-Realschule im Jahr 2009, im letzten Jahr eine weitere Anlage aus energreen-Mitteln gebaut werden. Am 8. Juni 2010 wurde eine Photovoltaikanlage auf der Wasser-aufbereitungsanlage der Stadtwerke an der Broichhofstraße mit einer Leistung von 57,33 kWp und einer geplanten Jahresproduktion von gut 48.000 Kilowattstunden in Betrieb genommen. Im Vergleich zu einer herkömmlichen Erzeugung führt dies zu einer CO2-Ersparnis von rund 28 Tonnen jährlich.

Möglich wurde dies durch den Aufpreis von 4 Cent, netto pro Kilowattstunde, den die Kunden und die Stadtwerke Ratingen in einem bundesweit einzigartigen Projekt zu gleichen Teilen tragen. Stadtwerke Geschäftsführer Friedrich Schnadt: „Ich möchte allen energreen-Kunden ganz herzlich danken. Besonders vor dem Hintergrund der aktuellen Debatte um die Energieversorgung der Zukunft ist die Investition in erneuerbare Energien unabdingbar“. Und mit Blick auf die freiwillige Unterstützung der energreen-Kunden beim Aufpreis ergänzt Schnadt: „Dies ist Partnerschaft in die Zukunft gedacht.“

Eine unlängst veröffentlichte Studie des IÖW (Institut für ökkologische Wirtschaftsförderung) unter-streicht die Aussage des Stadtwerke-Geschäftsführers: Danach werden 96 Prozent aller regene-rativen Erzeugungsanlagen von Regionalversorgern, Stadtwerken, Genossenschaften oder Privat-personen betrieben.

Auch für das Jahr 2011 zeigen sich wieder steigende Kundenzahlen: „Die Vorkommnisse in Japan führen dazu, dass Kunden sich nach Ökostromprodukten umschauen“ erklärt Schnadt und weiter „sowohl energreen als auch unser Ökostromprodukt „Natur“, das wir seit Beginn des Jahres 2011
anbieten, erfreuen sich einer ständig wachsenden Beliebtheit und Kundenzahl – ich begrüße dies sehr“.