Mitteilung

Für den Klimaschutz - Stadtwerke Ratingen stellen auf Ökostrom um

Zukünftig für alle Haushalts- und Gewerbekund*innen ohne Mehrkosten

Die Stadtwerke Ratingen stellen ab 1. Oktober 2021 alle Haushalts- und Gewerbekund*innen auf Ökostrom um. Der Ökostrom wird vom TÜV Nord zertifiziert und stammt zu 100 Prozent aus Erneuerbaren Energien. Die Umstellung der Strombelieferung erfolgt dabei ganz automatisch ab 1. Oktober sowohl für bestehende Verträge als auch für Neuverträge der Privat- und Gewerbekunden mit einem Stromverbrauch bis 100.000 kWh pro Jahr. Für Kunden, die bereits die Option Naturstrom bei den Stadtwerken gebucht haben, entfällt der bisherige Aufschlag für Ökostrom.

  

„Klimaschutz ist die zentrale Aufgabe unserer Generation. Als der lokale Versorger in Ratingen nehmen wir diese Aufgabe sehr ernst. Wir wollen den Klimaschutz und die Energiewende vor Ort mitgestalten. Die Umstellung aller unserer Privat- und Gewerbekund*innen auf Ökostrom ist dafür ein wichtiger Meilenstein“, erläutert Marc Bunse, Geschäftsführer der Stadtwerke Ratingen, „Wir senken damit deutlich den Pro-Kopf-Verbrauch an CO2 um 0,75 Tonnen pro Einwohner pro Jahr.“

Bürgermeister Klaus Pesch ergänzt: „Diese kundenfreundliche Maßnahme der Stadtwerke ist ein wichtiger Beitrag, um Ratingen so bald wie möglich klimaneutral zu machen. Der Rat der Stadt hat soeben einstimmig beschlossen, das Tempo beim Klimaschutz weiter zu erhöhen.“ Bereits im Rahmen ihres umfassenden Klimaschutzkonzeptes von 2017 hatte sich die Stadt Ratingen das Ziel gesetzt, die CO2-Emissionen bis zum Jahr 2030 um 35 Prozent und bis 2050 um 75 Prozent im Vergleich zum Basisjahr 2015 zu mindern. Nun wird dieses Klimaschutzkonzept überarbeitet mit dem Ziel, spätestens bis zum Jahr 2045, jedoch idealerweise noch früher den CO2-Ausstoß vollständig zu vermeiden.

Durch die Umstellung auf die reine Belieferung mit Ökostrom können die Stadtwerke dazu einen signifikanten Beitrag leisten, denn es werden damit rund 70.000 Tonnen CO2 pro Jahr eingespart. Dies entspricht einer anteiligen Einsparung von rund 10 Prozent des bis zum Jahr 2030 gesteckten ursprünglichen Ziels, die CO2-Emissionen um 35 Prozent gegenüber 2015 abzusenken.