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Fragen und Antworten (FAQs)

Im Folgenden beantworten wir Ihnen die wichtigsten Fragen rund um die Stadtwerke Ratingen und unsere Produkte. Wenn Sie sich weitere Informationen wünschen, sprechen Sie uns gerne im Energietreff an, rufen uns an (Tel: 02102  /485 - 485) oder schicken uns eine Nachricht über unser Kontaktformular oder per E-Mail über information(at)stadtwerke-ratingen.de.

Werde ich von den Stadtwerken Ratingen informiert, falls sich die Preise verändern?
Bei Preisänderungen im Bereich Strom und Erdgas werden Sie neben einer persönlichen Benachrichtigung per Brief auch über das Amtsblatt der Stadt Ratingen sowie über die Medien und unsere Internetseite informiert. Bei Preisanpassungen im Bereich Fernwärme und Wasser entfällt die Benachrichtigung per Brief.

Wie erfolgt bei einer Preisänderung der Stadtwerke Ratingen die Abgrenzung in der Rechnung?
Entweder Sie teilen uns Ihren Zählerstand zum Stichtag mit (siehe auch Download Center) oder es erfolgt eine rechnerische Abgrenzung auf Basis Ihrer letzten Verbräuche.

Welche Vorteile bieten die Stadtwerke Ratingen im Vergleich zu den zahlreichen Energieanbietern?
Neben einer zuverlässigen Versorgung ist es vor allem die Verbundenheit und Nähe Ihrer Stadtwerke zur Stadt Ratingen und ihren Bürgern. Unsere Kunden- und Energieberater stehen Ihnen in unserem Energietreffpunkt in der Sandstraße bei Fragen gerne zur Verfügung.

Wer hilft bei Störungen?
Der Notdienst der Stadtwerke Ratingen steht für Sie 24 Stunden an 365 Tagen im Jahr bereit. Bitte prüfen Sie aber zuvor, ob es sich um eine Netzstörung oder um eine Störung in Ihrer Hausanlage handelt. In diesem Fall müssen Sie sich an Ihren Installateur wenden.

Was bedeutet „Grund- oder Ersatzversorgung“?
Seit Mitte Juli 2005 ist das neue Energiewirtschaftsgesetz (EnWG) in Kraft. Die "Allgemeinen Tarife" wurden durch die Grundversorgung abgelöst.
Die Grundversorgung ist im neuen EnWG gesetzlich verankert. Dies bedeutet, dass die Belieferung von Haushaltskunden mit Strom und Erdgas über Energieversorgungsnetze der allgemeinen Versorgung erfolgt.
Die Energieversorgungsunternehmen sind in den Netzgebieten, in denen sie die Grundversorgung durchführen, verpflichtet, Haushaltskunden und kleine Gewerbekunden bis 10.000 Kilowattstunden pro Jahr zu diesen Preisen und Bedingungen zu versorgen.
Die Ersatzversorgung stellt einen Schutz der niederspannungs-/niederdruckversorgten Kunden dar. Sie stellt sicher, dass beispielsweise im Falle der Insolvenz eines Lieferanten die Versorgung der Kunden auch weiterhin (für 3 Monate durch den Grundversorger) fortgeführt wird und der Kunde so ausreichend Zeit hat, einen neuen Lieferanten zu suchen beziehungsweise einen neuen Strom- oder Erdgasliefervertrag abzuschließen.

Wer ist der Grund- oder Ersatzversorger?
Grundversorger nach § 36 Abs. 2 EnWG ist jeweils das Energieversorgungsunternehmen, das die meisten Haushaltskunden in einem Netzgebiet der allgemeinen Versorgung beliefert. Der Grundversorger sichert die Versorgung der Kunden mit Energie zu veröffentlichten Preisen, falls kein anderer Lieferant vorhanden ist.

Was ist ein Netzbetreiber?
Netzbetreiber sind Energieversorgungsunternehmen, die ein Übertragungs- oder Verteilernetz betreiben, welches Energie in Elektrizitäts- oder Gasversorgungsnetze verteilt.

Was ist ein Netznutzer?
Netznutzer sind alle natürlichen oder juristischen Personen, die Energie in ein Elektrizitäts- oder Gasversorgungsnetze einspeisen oder daraus beziehen.

Was sind Netzentgelte?
Die Netzentgelte zahlt der Kunde für die Inanspruchnahme des Netzes zur Strom- und/oder Erdgasversorgung. Mit den Entgelten werden die Kosten, z.B. für Erneuerung, Wartung, Instandhaltung, Bau und Betrieb gedeckt. Die Netzentgelte sind Teil des Strom- und Erdgaspreises, den der Kunden an seinen Lieferanten zahlt.

Wo wird eigentlich Strom gehandelt?
Der Strom wird unter anderem an der Strombörse European Energy Exchange (EEX) gehandelt. Diese ist eine öffentlich-rechtliche Börse mit Sitz in Leipzig und ist vergleichbar mit der Aktienbörse in Frankfurt. Der Preis richtet sich nach Angebot und Nachfrage. Andererseits besteht die Möglichkeit, seinen Strombedarf über Großhändler zu decken.

Was ist die „Konzessionsabgabe“?
Netzbetreiber gehen mit Städten und Gemeinden in der Regel langfristige Verträge ein, in denen die Nutzung des öffentlichen Raums zur Errichtung und Betrieb von Versorgungsleitungen geregelt wird. Für diese Nutzung entrichtet der Netzbetreiber eine Konzessionsabgabe.

Was bedeuten die Abkürzungen „EEG“ und „KWK-G“?
Das Erneuerbare Energie-Gesetz soll den Ausbau von Energieversorgungsanlagen fördern und dient so dem Klimaschutz. Das Gesetz zur Kraft-Wärme-Kopplung soll die Energieeffizienz steigern, indem es Anlagen fördert, in denen neben der elektrischen Energie auch die entstehende Wärme genutzt wird.

Warum steigt jährlich der Preis durch die EEG-Abgabe?

Die Erzeuger von Erneuerbarer Energie haben eine Abnahmegarantie über bis zu 20 Jahre zu einem festen Preis. Die Gesamtsumme dieser so genannten Einspeisevergütung steigt mit der Zahl der produzierten Kilowattstunden und daher auch mit der Zahl der installierten erneuerbaren Anlagen. Die Differenz zwischen diesen Vergütungen und dem aktuellen Marktpreis für Strom wird laut Gesetz den Stromkunden als EEG-Abgabe weiter berechnet.

Ist Erdgas giftig?
Nein, Erdgas ist ungiftig. Das Einatmen ist völlig ungefährlich. Der unangenehme Geruch entsteht durch das Beimischen von Odorier-Geruchsstoffen. Dies dient als „Warnsignal“ bei austretendem Gas.

Wenn ich Erdgasgeruch wahrnehme, besteht dann schon Gefahr?
Normalerweise nicht. Alle Gasversorgungsunternehmen setzen dem von Natur aus geruchlosen Erdgas einen penetranten Duftstoff bei, der auch geringste Konzentrationen bereits deutlich wahrnehmbar macht. Bei einem undichten Gasherd beispielsweise stinkt es in der Küche schon nach wenigen Minuten abscheulich, obwohl die Konzentration in der Raumluft noch unterhalb von 0,5 Prozent liegt. Wir stellen Ihnen auf Wunsch eine Geruchskarte zur Verfügung, damit man sich den Gasgeruch „merken“ kann.

Was muss ich tun, wenn ich Gas rieche?
Sie sollten möglichst Fenster und Türen weit öffnen und den Raum anschließend sofort verlassen. Vermeiden Sie unbedingt alles, was zu Funkenbildung führen könnte: Betätigen Sie keine Lichtschalter, ziehen Sie keine Stecker und verlassen Sie das Haus, um den Notdienst der Stadtwerke Ratingen unter 02102 / 485 - 0 oder die Feuerwehr anzurufen. Telefonieren Sie sicherheitshalber nicht aus Ihren eigenen vier Wänden heraus und benutzen Sie ein Handy nur außerhalb.

Wann kann Erdgas explodieren?
Nur in einem bestimmten Mischungsverhältnis mit Luft (Sauerstoff) kann Erdgas explodieren. Der kritische Bereich liegt dann vor, wenn in einem geschlossenen Raum Erdgas mit einem Anteil von rund 5 bis 15 Prozent in der Umgebungsluft vermischt ist.

Was ist, wenn der Gasgeruch vor dem Haus wahrgenommen wird?
Erdgas an der freien Luft ist zwar nicht ungefährlich, weil es durch Funken entzündet werden kann. Dann aber brennt es und kann nicht explodieren. Wenn auf offener Straße Gas in Brand gerät: Nicht löschen! Solange es brennt, kann es sich nicht mehr im Untergrund verteilen. Benachrichtigen Sie die Feuerwehr und verständigen Sie Ihr Gasversorgungsunternehmen!

Sind die Absperrvorrichtungen ausreichend gegen Feuer gesichert?
Jeder Absperrhahn muss mindestens 30 Minuten lang einem Feuer widerstehen können. Sollte er danach undicht werden, so besteht keine direkte Explosionsgefahr. Der wahrscheinlichste Fall: Die Absperreinrichtung wird durch Brandeinwirkung von mehr als 30 Minuten undicht. Dann kann Erdgas austreten und in Brand geraten. Brennendes Gas kann nicht explodieren.

Kann mein Gasheizgerät ausgehen und strömt dann Gas aus?
Seit einigen Jahren muss vor jedem Gasgerät eine sogenannte Mangelsicherung eingebaut werden. Geht die Flamme aus, so wird die Gaszufuhr automatisch unterbrochen. Früher erfolgte dies mechanisch, heute meist elektronisch.

Warum liest man in der Zeitung so häufig über Gasunglücke?
Gasunglücke haben, wie Flugzeugunglücke, meist größere Auswirkung, die für großes öffentliches Interesse sorgen. Das Statistische Bundesamt hat bereits vor Jahren die Erfassung von Gasunglücken eingestellt, weil sie so selten eintreten. In vielen Fällen werden auch Unfälle mit Flüssiggas oder technische Gase als Gasunglücke bezeichnet, die nichts mit Erdgas zu tun haben.

Was ist die häufigste Ursache für Gasunglücke?

Zu über 95 Prozent passieren Gasunglücke wegen Leichtsinns, wegen Fahrlässigkeit oder Vorsatz. Leichtsinn ist es, die Gasleitung unter der Kellerdecke als Aufhängung für Gegenstände aller Art zu benutzen. Fahrlässig ist es, wissentlich monatelang mit undichten Gasanlagen zu leben oder selbst Gasleitungen/Anlagen reparieren zu wollen. Vorsätzlich sind Manipulationen an Anlagen, sei es, um Gas zu stehlen oder in selbstmörderischer Absicht. Andere Ursachen sind meist Bauarbeiten, bei denen Leitungen beschädigt werden.

Gibt es unterschiedliche Erdgasqualitäten?
Es werden zwei Erdgasqualitäten unterschieden: L (low) und H (high). Erdgas H hat einen höheren Methangehalt (87 bis 99 Vol. %), während Erdgas L bei Methananteilen von 80 bis 87 Vol. % größere Mengen an Stickstoff und Kohlendioxid enthält. In Ratingen erfolgt die Versorgung über beide Qualitäten, die in getrennten Erdgasnetzen strömen.

Wie hart ist das Ratinger Wasser?
Die Wasserhärte im Ratinger Versorgungsgebiet beträgt zwischen 7,2 und 21° deutscher Härte. Bitte beachten Sie bei der Dosierung von Wasch- und Reinigungsmitteln die Hinweise der Hersteller, die sich meist auf der Rückseite der Verpackungen befinden und dosieren Sie nach dem Härtebereich weich für die Ortsteile Lintorf, Eggerscheidt, Breitscheid und Hösel sowie hart für die anderen Ortsteile Ratingens (s. auch Trinkwasseranalyse)

Ist der Kalk im Wasser nicht schädlich für mich?
Nein, im Gegenteil. Mineralien, wie Calcium- und oder Magnesiumcarbonat sind wichtige Mineralstoffe für den Körper.

Ist Mineralwasser gesünder als Trinkwasser?
Nein, Mineralwässer können im Gehalt der Mineralstoffe sehr unterschiedlich sein. Für gesunde Menschen sind sie unproblematisch. Bei bestimmten Krankheiten, wie zum Beispiel Bluthochdruck, sollte man auf einen niedrigen Natriumgehalt achten und die Marke öfter mal wechseln. Hohe Sulfatgehalte wirken abführend und sind für Kinder nicht geeignet.

Wie viel Wasser verbraucht man täglich?
Pro Kopf sind das im Schnitt 130 Liter pro Tag.

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