08.02.2017

Kaum Nitrat im Ratinger Trinkwasser Grenzwerte werden deutlich unterschritten


Das Trinkwasser, das die Stadtwerke Ratingen in die heimischen Haushalte liefern, entspricht allerhöchsten Qualitätsstandards und unterschreitet alle zulässigen Grenzwerte der Trinkwasserversorgung deutlich. In anderen Städten und Kommunen in Deutschland sieht die Situation allerdings anders aus. Deshalb sorgt sich der Bundesverband der Energie- und Wasserversorger aktuell um die Qualität des Trinkwassers. In einigen Kommunen sei die Nitratverschmutzung ein großes Problem und führe dazu, dass die Wasserpreise langfristig ansteigen könnten, weil mehr Filtertechnik benötigt werde. In Ratingen gibt es allerdings keinen Grund zur Sorge.

Die Stadtwerke Ratingen unternehmen seit vielen Jahren etliche Anstrengungen, um die Problematik vor Ort gar nicht erst aufkommen zu lassen. So lassen die Stadtwerke ihr Trinkwasser regelmäßig von den Experten des IWW Mühlheim untersuchen. Das Institut für Wasserforschung überprüft hierbei fast 50 relevante Parameter wie Nitrat und Chlorid an gut 30 Probestellen.

Neben den strengen Kontrollen steht auch der enge Dialog mit den Landwirten. Die Mitglieder der seit vielen Jahren bestehenden Kooperation Landwirtschaft-Wasserwirtschaft tauschen sich regelmäßig darüber aus, wie Düngemittel grundwassergerecht einzusetzen sind. Auf diese Weise können die Landwirte das Auftragen von 

Dünge- und Pflanzenschutzmittel optimieren und die Nitratbelastung des Ratinger Trinkwassers gering halten. Aktuell messen die Experten lediglich 2 bis 3 mg/l – das ist deutlich unter dem Grenzwert der Trinkwasserverordnung von 50 mg/l. Gleiches gilt für das RWW-Wasser aus Mühlheim, das mit 12,3 mg/l ebenfalls deutlich unter dem Grenzwert liegt und absolut unbedenklich ist.

Die ausführlichen Trinkwasseranalysen der Stadtwerke Ratingen und des RWW können im Downloadcenter jederzeit nachgelesen werden.


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