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Windkraftanlage
Die Stadtwerke Ratingen GmbH betreibt seit 1996 eine Windkraftanlage im Ortsteil Homberg. Das 48 Meter hohe Windrad produziert im Jahr rund 330.000 Kilowattstunden (kWh) Strom. Die Anlage hilft im Jahr rund 200.000 Kilo an CO2-Emissionen für Ratingen zu vermeiden. Um mit fossilen Brennstoffen die gleiche Energie zu erzeugen, müssten etwa 73.500 Kilo Braunkohle verfeuert werden. Die Anlage hat bisher alle wirtschaftlichen Erwartungen übertroffen. Sie speist konstant ins Stromnetz ein und gibt sich bei der Wartung sehr bescheiden.
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Photovoltaik
Im Jahr 1997 wurde der Beschluss gefasst, an der Fassade des Verwaltungsgebäudes der Stadtwerke eine Photovoltaikanlage zu errichten. Um entsprechende Erfahrungen mit der damals noch recht jungen Technologie zu sammeln, wurden vier verschieden Systeme unterschiedlicher Hersteller installiert. Die Module wurden dann am 11.08.1998 als fassadenintegrierte Elemente in Betrieb genommen. Sie dienen gleichzeitig der Verschattung des Gebäudes im Hinblick auf die südliche Sonneneinstrahlung. Mit einer installierten Leistung von 5,74 kWp werden über die Gesamtfläche von über 130 m² jährlich rund 3.500 kWh in das Stromnetz eingespeist.
Holzhackschnitzelanlage
Da die Heizungsanlage des Verwaltungsgebäudes der Stadtwerke Ratingen GmbH in der Sandstraße in die Jahre gekommen war und ausgetauscht werden musste, stellte sich die Frage nach der zukünftigen Form der Wärmerzeugung. Die Entscheidung fiel zu Gunsten einer Holzhackschnitzelanlage, die im Herbst 2008 ihren Betrieb aufnahm. Mit dieser Anlage wollen die Stadtwerke nicht nur ein ökologisches Zeichen setzten – immerhin werden so jährlich rund 99,5 t CO2 eingespart – sondern mit diesem Pilotprojekt sollen auch entsprechende Erfahrungen gesammelt werden. Die ersten Erfahrungen zeigen, dass die Anlage problemfrei und wirtschaftlich fährt. Die Anlage liefert aus Holzreste der Region Wärme und Warmwasser für einen Bedarf von rund 1.050 MWh pro Jahr.
Absorber
Um ein ungetrübtes Badevergnügen zu erleben, muss auch die richtige Wassertemperatur erreicht werden. Um nicht, wie bei einer überdimensionalen Badewanne, ständig warmes Wasser zuleiten zu müssen, wurden auf den Dächern des Allwetterbads Lintorf und dem Angerbad so genannte Solarabsorberanlagen errichtet. So unterstützt die 300 m² große Anlage des Lintorfer Bades mit Hilfe der Sonneneinstrahlung die Arbeit des Blockheizkraftwerkes, indem die Außenbecken auf behagliche Temperaturen erwärmt werden. Hieraus resultiert eine Wärmemenge von rund 75.000 kWh pro Jahr sowie eine Einsparung von jährlich ca. 16 t CO2.
Auch im Angerbad der Stadtwerke kommen Solarabsorber zum Einsatz. Hier unterstützt die etwa 1.000 m² große Anlage die Beheizung der Becken sowie die Erwärmung des Duschwassers. Das Absorbersystem hat eine Gesamtleistung von rund 330.000 kWh pro Jahr und führt zu Einsparungen von rund 133 t CO2 pro Freibadsaison.